Gotik

1200 - 1500
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Die Geschichte des Malerhandwerk



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Romanik
1000 - 1200
Kloster- und Kirchenbauten, Burgen, ländlicher Wohnbau.
Rohe und verputzte Wandflächen. Kleine Fenster - große Wandflächen.

Erd- und Kohlenstoffpigmente, Mineralpigmente, Kalk, tierische Leime.

Wand- und Deckenmalereien in Klöstern, Kirchen, Burgen.
Keine farbigen Anstriche in bürgerlichen Wohnbau.

Schilderer als Berufsbezeichnung.

Kirchenbauten. Rats-, Zunft-, Handwerkshäuser. Ländlicher und bürgerlicher Wohnbau (Stein- und Fachwerk) Vertikalbetonung, Spitzbogenfenster, Rippengewölbe in Natur- und Backstein.

 

Spanngewebe, Ledertapeten. Selbsterstellung von Mal- und Anstrichfarben.

 

Im Sakralbau wenig Fläche  für Wandmalereien. Blüte der Glasmalerei. Altarmalerei, Vergoldungen. Tafelmalerei

 

Entstehung der Zünfte.

Viele Bezeichnungen und Abgrenzungen des Malerberufes, z.B. Stubenmaler, Anstreicher für Innenarbeiten. Tüncher für Außenarbeiten.

Erstes bekanntes Malerwappen.

Profanbauten herrschen vor, Bürger- und Fachwerkbauten.

Horizontalbetonung. Wiederbelebung antiker Baustile.

 

Neue Pigmente aus neuentdeckten Erdteilen. Karminrot, Indigo, Indischgelb. Kopale für Lacke.

 

Tafelmalereien werden fast nur noch von Künstlern (freie Maler) ausgeführt.

Holzlackierung und Bemalung, Bespannungen im wohlhabenden Bürgerbauten.



Renaisance
1500 - 1660
Barock
1660 - 1780

Schlösser und Residenzen. Parkanlagen.

Prachtvolle Ausstattung von Kirchen. Üppige, geschwungene und gebrochene Formen.

 

Mineralpigmente wie Pariser Blau, Zinkweiß, Ultramarinblau. Verbesserte Firnisse, Trockenstoffe.

 

Blütezeit der Lackierarbeiten. Vergoldungen. Helle Anstriche. Stuck- und Imitationstechniken.


Klassizismus
1780 - 1830

Historismus
1820 - 1910

Mietskasernen, Verwaltungs-, Bildungs-, und Produktionsbauten. Aufkommende Industriealiesierung. Stahlbauten. Nachahmung antiker Baustile.

 

Papiertapeten. Wasserglas und Stärkeleime. Teerfarbstoffe, Zelluloseleime.

 

Dekorative Wandgestaltung. Schabloniertechniken. Tapezierarbeiten.

Sachwerterhaltende Anstriche durch Zerstörung vorhandener Altanstriche von Industrieabgasen.

1811: Abschaffung des gesetzlichen Zunftzwang. Somit Gewerbefreiheit.

Florale Stilelemente, Rundungen, wenig Ecken und Kanten.

Einfach zugeschnittener Wohnbau. Wenig Stilelemente.

Zellulose- und Kunstharzlacke. Plastiken

Hochzeit der dekorativen Gestaltung.

1871: Einführung der "Innung" als Nachfolge der Zümfte.



Jugendstil

1890 - 1920

Bauhaus/Moderne
1920 - 1930


Nachkriegszeit

1950 - 1965

Wiederaufbau

 

Materialknappheit

Fabrikfertige Emulsionsbinderfarbe

 

1965: Neue Berufsbezeichnung: Maler & Lackierer.

Vorwiegend energetischer Wohnbau. Beton- und Glasbauten.

 

Industrielle Fertigprodukte bestimmen den Zeitgeschmack

 

Neu hinzugekommene Tätigkeitsbereiche wie Wärmedämmarbeiten, Putzarbeiten, Trockenbau uvm.

 

2003: Einführung der Fachrichtungen